Bebauungsplan "Weil - Wolfgangsstraße"

Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) und Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB

Der Gemeinderat der Gemeinde Weil hat in seiner Sitzung am 10.10.2017 beschlossen, für das Gebiet „Weil - Wolfgangstraße“ einen Bebauungsplan im Sinne des § 30 Abs. 1 BauGB aufzustellen.

Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans ist in der Planzeichnung des Bebauungsplans ersichtlich und erstreckt sich auf die Flurnummern 231, 232, 233, 131/11 TF, 229 TF, 236/1 TF und 237 TF (TF = Teilfläche) der Gemarkung Weil, nordwestlich der Wolfgangstraße, am südwestlichen Ortsrand von Weil.

Ziel der Planung ist die Ausweisung eines allgemeinen Wohngebiets für Einzel- und Doppelhäuser, um den nachweislich hohen Bedarf an Wohnbauflächen – insbesondere der örtlichen Bevölkerung mit mittlerem Einkommen - zu decken. Noch vorhandene Wohnbauflächen oder Bebauungspotenziale im Rahmen des § 34 BauGB sind dem Markt aktuell entzogen.

Da die zulässige Grundfläche kleiner als 10.000 m² ist und mit dem Bebauungsplan eine Wohnnutzung von Flächen begründet wird, die sich unmittelbar an einen im Zusammenhang bebauten Ortsteil anschließen, hat der Gemeinderat beschlossen, den Bebauungsplan nach § 13b BauGB (Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren) aufzustellen. Das beschleunigte Verfahren gem. § 13a BauGB kommt zur Anwendung.

Der Bebauungsplan wird gemäß § 13 Abs. 3 Satz 1 BauGB i. V. m. § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt. Zudem wird von den entsprechenden Verfahrensvereinfachungen nach § 13 Abs. 2 BauGB Gebrauch gemacht, auf Umweltbericht, Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung, Information über verfügbare umweltbezogene Informationen und eine zusammenfassende Erklärung wird verzichtet.

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