Erstellung eines kommunalen Wärmeplans mit 90 % Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative

Die Gemeinde Weil ist wie alle Kommunen gesetzlich verpflichtet, bis 2028 ein Wärmeplanungskonzept vorzulegen, um die lokale Energiewende voranzutreiben. Im Rahmen dieses Projekts wird ein kommunaler Wärmeplan erstellt, der für rund 4.000 Einwohner Optionen für eine klimafreundliche Wärmeversorgung aufzeigt. Das Projekt mit einem Umfang von 70.000 € wird zu 90 % durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, gefördert.
Der Wärmeplan bildet die Grundlage für eine nachhaltige Energiezukunft der Gemeinde. Er hilft, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und eine effiziente Versorgung öffentlicher Gebäude und Privathaushalte zu sichern. Dabei werden die bestehenden Wärmeversorgungsstrukturen, potenzielle Wärmequellen und der Energieverbrauch vor Ort ermittelt. Anschließend werden die gesammelten Informationen ausgewertet, um mögliche Optionen für eine klimafreundliche Wärmeversorgung zu identifizieren. In dieser Phase werden auch die verschiedenen Akteure, wie Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Umweltinitiativen, in den Prozess eingebunden. Ziel ist es, bis Ende des Jahres einen umfassenden und fundierten Plan zu erstellen, der die lokale Wärmewende aktiv unterstützt und die zukünftige Energieversorgung nachhaltig gestaltet.
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.