Geschichte von Weil

Die Geschichte der Gemeinde Weil reicht bis in die Römerzeit zurück. Die heutige Siedlung und der Name des Hauptortes Weil (Wila, Villa = Gutshof) sind römischen Ursprungs.

Im Jahre 912 wurde die Siedlung Wila erstmals urkundlich erwähnt. Bei Ausgrabungen wurden die Überreste einer Römersiedlung freigelegt und interessante Fundstücke entdeckt.
Alle Ortsteile der Gemeinde sind alte Kirchendörfer, deren Gründungen teilweise bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen. Sie waren Besitztümer von Klöstern wie Sandau, Benediktbeuren, Wessobrunn und Polling. Zeugen dieser langen, religiös geprägten Geschichte sind die schönen Pfarrkirchen der einzelnen Orte und die zahlreichen Kapellen, die sich in der Umgebung befinden.

Im Zuge der Gebietsreform im Jahr 1972 schlossen sich die selbständigen Gemeinden Weil, Beuerbach, Geretshausen, Pestenacker, Petzenhausen und Schwabhausen zur Einheitsgemeinde Weil zusammen.

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